Mittwoch, 10. Juli 2013

Zurück aus der Sommerpause

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Mexiko – Part 2, ein Album auf Flickr.

Wie ihr sicherlich gemerkt habt, waren wir nicht so fleissig mit unserem Blog in letzter Zeit. Wir waren so zu sagen in der Sommerpause. Diesen Break haben wir aber genutzt um alles an Ausflügen nach zu holen was wir im Januar in Playa del Carmen aufgrund Schule verpasst haben.
Wir lieben Mexiko, ich hätte NIE gedacht, dass mir dieses Land soooo gut gefallen würde aber im Januar schon hat uns Mexiko mit seinem Charme um den Finger gewickelt. Wir waren also fleissig und haben von Playa aus Tagesausflüge gemacht. Sehr berühmt in Mexiko sind diese Cenoten, wir haben also mehrere von diesen besucht, besonders gut hat uns die Cenote Azul gefallen. Wie der Name schon sagt, Azul heisst «blau», so war auch die Cenote – wunderschön.
Die andere Cenote namens Xcacel liegt unmittelbar an einem verlassenen Strand, welcher mir persönlich besser gefallen hat :) Manuel hat sich in der Cenote dann gratis Pediküre verpassen lassen – iiiigiiiit! Die Fische da drin sind ganz heiss auf Füsse! Ich bin geflüchtet und genoss den Strand, unter anderem ein wunderbarer Surfspot für Anfänger. Wäre am liebsten auch grad wieder aufs Brett aber hatte ja nicht grad eins zur Hand :)
Ein Reiseziel das seit Januar auch ganz oben auf unserem Plan stand war Akumal. Akumal ist bekannt dafür, dass sich hier Wasserschildkröten im Wasser tummeln. Ganz skeptisch sind wir dann drauf los, ich dachte schon wieder das schlimmste von diesem Ort. Die Tiere sicher alle angefüttert, dass sie wieder kommen!!! Ich hab mich dann selber davon überzeugt, Akumals Bucht ist voll von Wasserschildkröten und alle NICHT angefüttert. Ganz natürlich paddeln die auf ca. 2 Meter herum und mampfen das Seegras. Wir waren hell begeistert! So sehr, dass wir grad noch zwei weitere Male nach Akumal gefahren sind :)
Weitere Tagesausflüge bestanden dann darin die schönen Strände ab zu klappern hier in der Region oder auf die Insel Cozumel zu fahren. Das eine oder andere Paradies haben wir hier schon gefunden.

Nach vier Wochen waren wir dann bereit weiter zu ziehen. Zuerst aber nochmal schnell relax Urlaub auf der Isla Holbox :) Wir sind ganz in den Norden gefahren von Quintana Roo weil diese Insel einfach ein Muss sein soll. Aus diversen Gründen.... Diese Insel ist wahrhaftig ein Paradies! Keine Strassen, nur Sandwege. Herzige kleine Restaurants und wunderbare kleine Hotels am Strand. Zur Fortbewegung dienen hier Golfwagen oder man geht zu Fuss, soooo gross ist die Insel ja nicht :)
Hier haben wir ein italienisches Restaurant gefunden, der Besitzer ein Napoletaner, was für ein Fest war das bei ihm zu essen! Wir besuchten ihn jeden Tag und genossen die italienische Importware wie Salami, Mortadella und, und, und.... Wir sind aber immer noch überzeugt, dass das Geld direkt in die Mafia fliesst haha.... Warum seht ihr dann in der Bildstrecke ;) Man achte auf den Namen des Restaurants und besonders die Spiegelschrift darunter hahaha

Wir sind auch hier hin gefahren weil von Mai bis September Walhaiseason ist, das konnten wir uns einfach nicht entgehen lassen. An normalen Tagen haben sie hier bis zu 200 Tiere!!!! Wir hatten leider nicht so viel Glück und das Wetter spielte nicht so mit. Der Regen liess das Plankton sinken und somit tauchen die Walhaie ab in die Tiefe. Wir hatten das Glück einen zu sehen, jedoch war alles sehr stressig auf dem Boot, plötzlich wurde das Tier von 50 Booten umzingelt und war verschwunden, ich hatte eine Billig-Unterwasserkamera dabei und auf «Gut Glück» einfach mal abgedrückt. Ich war so was von erstaunt als der Film vom Entwickeln zurück kam, ich hab tatsächlich einen Kopf drauf – in super schlechter Qualität :) Zum Mittagessen gab es das beste Cevice, das ich je gegessen habe... hmmmmmm fein!!

Zur Info: alle Orte mit X wie zum Beispiel Holbox werden immer mit SCH ausgesprochen, dies ist noch Maya-Sprache welche heute sogar noch teilweise den Kindern in der Schule beigebracht wird.

Wir sind nun weiter gereist nach Palenque um die Pyramiden und weitere Attraktionen zu sehen. Fotos und weitere Reiseberichte folgen bald.

Montag, 3. Juni 2013

Von Panama nach Costa Rica

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Panama / Costa Rica, ein Album auf Flickr.

Via Nachtbus machten wir uns von Panama City aus nach Almirante, von dort aus direkt aufs Boot ca. 20 Minuten auf die Insel Colon, genauer nach Bocas del Toro.
Das Wetter spielte zwar nicht ganz mit, aber wir hatten wieder einmal einen guten Riecher und haben uns vorab ein Apartment gemietet. Wir hatten ja keine Ahnung wie wunderbar es uns gefallen würde. Die liebe Besitzerin Felicitas hat uns sofort willkommen geheissen und uns unser Zimmer gezeigt. In diesen 5 Monaten haben wir noch NIE soooo sauber und luxuriös geschlafen, dass uns das Regenwetter grad passend kam. Wir genossen jede Sekunde in diesem Haus! Eine wunderbare Terrasse mit zwei Hängematten, saftig grüner Wiese und einem Mangobaum...
Wir hatten gratis Fahrräder zur Verfügung und erkundeten so die Insel. Bocas del Toro ist für seine guten Surfspots und die vielen exotischen Tiere bekannt. Auf unserer Terrasse hatten wir immer Besuch von wunderbaren und flinken Kolibris.
Es gefiel uns sooo gut, dass wir grad noch 2 Nächte angehängt haben bevor wir uns Richtung Costa Rica aufmachten. Die Grenze überquert haben wir an der Passkontrolle Sixoala, von wo aus man sich zu Fuss auf die andere Seite macht. Morgens um 10 Uhr sind wir dann in Puerto Viejo angekommen, eine Stunde Zeitverschiebung nach hinten. Per Fahrrad haben wir dann auch hier die schönen Strände angefahren und sind 13.5 km bis zum nächsten Dorf gefahren, Manzanillo.
Puerto Viejo wimmelt nur so von Schweizern die ausgewandert sind :) überall wird man auf Schweizerdeutsch angequatscht. Wir beschliessen schon am nächsten Tag an die Pazifikküste weiter zu reisen, nach Jaco. Wir sind etwas enttäuscht, haben uns das alles ein wenig anders vorgestellt. Man ist hier in einer Art Amerika mit südlichem Touch gefangen. Nicht unbedingt unser Ding hier....
Um uns trotzdem zu amüsieren bei dem schlechten Wetter hier, entschliessen wir Surflektionen zu nehmen... Jaaaaa da hat auch mein neues Roxy-Bikini nicht viel geholfen auf dem Brett zu stehen :) Nach einer halbstündigen Trockenübung geht's dann ins Wasser. Zum Glück sind nicht so viele Zuschauer anwesend, ich denke ich habe ausgesehen wie ein Frosch im Mixer! Ich wollte und wollte anfangs einfach nicht auf diesem Brett stehen bleiben haha oder geschweige denn erst mal zu stehen kommen. Unser Surflehrer Andrés hat sich aber alle Mühe gegeben mir zu helfen :)
Manu hat sich da schon einiges besser angestellt als ich, er stand ca. nach der vierten Welle. Auch ich hab dann noch die eine und andere Welle gestanden, doch nach 2 1/2 Stunden war meine Kraft alle. Ich wollte nur noch aus dem Wasser. Ein weiteres Aktionabenteuer war das Ziplining. Abseilen von Baum zu Baum! Ich hab für einen Augenblick einfach mal meine Höhenangst ausgeblendet und hatte am Schluss echt noch Spass dabei von Baum zu Baum zu schwingen.
Das Wetter wollte nicht besser werden und so entschlossen wir uns einen Flug zu buchen, zurück ins Paradies nach Mexiko! PLAYA DEL CARMEN wir koooooommmmennn!!!!!

Bis zum Flug galt es noch 3 Tage zu überbrücken und so entschlossen wir uns doch noch ein wenig Costa Rica zu erkunden. Wir fuhren nach La Fortuna zum Vulkan Arenal. Anscheinend soll es hier Thermalquellen geben in denen man baden kann. In La Fortuna regnete es nicht mehr, es schüttete!!!! Und zwar so stark, dass man die eigene Hand nicht mehr gesehen hat vor Augen. War ja klar dass wir noch einen Wanderausflug gebucht hatten oder?
Der Regen liess zum Glück dann nach und wir spazierten zum Vulkan und am Schluss gab es noch ein warmes Bad in einer natürlichen Quelle.

Am 29. Mai hiess es dann AB NACH MEXIKO!

Hier sind wir nun wieder und haben soooo viele liebe Leute wieder getroffen von der Schule und auch von der Familie. Wie es der Zufall nämlich so will, ist von Manuels Schwägerin die Schwester auch grad hier und nächste Woche kommt auch noch Manus Bruder mit seiner Frau zu Besuch.... Wir sind sooooo happppyyyy und freuen uns riiiiesig auf die beiden. Sie bringen uns Produkte aus der Schweiz mit, welche wir seeeeehnlichst vermissen zum Beispiel «sWunder»-Bratensauce ;)))))
Es ist wunderbar wieder in Mexiko zu sein!!!

Mittwoch, 15. Mai 2013

Von Kolumbien via San Blas Inseln nach Panama City

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San Andrés kann man nicht anders beschreiben als «paradiesisch». Die Strände sind unglaublich, der Sand ist Puderzucker unter den Füssen und das Wasser kristallklar. Wir haben super tolle Kolumbianer/innen kennen gelernt aus Bogota, die wissen wie man Feste feiert hihi.
Frische Piña Colada's direkt aus der Kokosnuss wurden zum Alltag für uns ;) Wir mieteten für einen Tag einen Roller und cruisten um die ganze Insel, um auch sicher keinen Strand auszulassen der wie ein Stück Himmel auf Erden wirkt. Wir suchten uns dann die besten Strände aus um diese per Bus jeden Tag an zu fahren – das war wirklich keine leichte Entscheidung ;)))
Die Insel San Andrés ist in ca. 45 Minuten zu umrunden und hat noch 2 kleine Babyinseln die dazu gehören «Aquario» und «Johnny Cay». Mit dem Boot sind diese in 10 Minuten zu erreichen und auch dieses Highlight liessen wir uns nicht entgehen. Herrlich, Seafood direkt am Strand und dazu wie schon gesagt eine eiskalte Piña Colada dazu.
Nach fast 2 Wochen einfach mal die Seele baumeln lassen flogen wir zurück nach Cartagena, aufs Festland von Kolumbien. Mir persönlich gefällt diese Stadt sehr, auch wenn einige Traveller uns vorgewarnt haben wieder eine Kolonialstadt zu besichtigen blablabla. Diese Stadt ist irgendwie anders... herzlicher! Ein wenig zuuuu heiss für sightseeing nach unserem Geschmack, aber ok ;)
Cartagena geht für uns als heisseste Stadt ever in die Geschichte ein! Wir sind in einem witzigen Hostel abgestiegen welches einen halben Zoo pflegte. Ein Papagei und ein Hase – beide auf freiem Fuss.

Von hier aus wurden für uns vorab schon die Ausreiseformalitäten erledigt, da wir via Katamaran nach Panama weiterreisten. 4 Nächte und 5 Tage auf einem Segelschiff welches via San Blas Inseln nach Panama shippert. Ich glaube uns war nicht so ganz klar auf was wir uns eingelassen haben als es hiess «die ersten zwei Tage verbringt ihr auf offener See». Wir werden jetzt für längere Zeit keine Bootstouren mehr machen hahah und nicht weil es nicht suuuuper schön war, sondern weil wir beide total seekrank wurden. Kaum hat der Katamaran den Hafen von Cartagena verlassen zog auch schon ein Gewitter auf, das dauerte und dauerte und dauerte.... Nur in Badehosen, unter strömendem Regen, krallte ich mich mit der einen Hand an der Reling fest und mit der anderen musste Manuel mich festhalten damit ich nicht über Bord fiel bei meinem Geschäft im Halbstundentakt. Schade eigentlich um das hervorragende Essen an Bord ;) unser Bordkoch zauberte hervorragende Gerichte auf den Tisch und das alles in einer winzigen Küche vorbereitet.
Highlight auf diesem Trip war wohl der frische Lobster, welcher uns von den Einheimischen direkt ab Boot verkauft wurde!
Am ersten Morgen nach der Horror-Strum-Nacht wurden wir von Delfinen geweckt, die an der Front des Katamarans auf und ab sprangen. Sie begleiteten unser Boot für eine Weile. Einfach ein wunderbarer Moment, den ich leider nicht auf Kamera festhalten konnte. Die Kamera lag zu diesem Zeitpunkt in unserer Kabine und da konnte weder Manuel noch ich hinabsteigen ;)
Nach 2 Tagen konnten wir die Bootstour endlich geniessen als wir früh morgens die ersten Inseln von San Blas erreicht haben. Keine Wellen, kein Wind, einfach nur ein wunderbarer Sonnenaufgang in einer himmlischen Umgebung. Die schrecklichen Nächte die vorangegangen sind waren wie vergessen. Wir sprangen sofort aus unserer Kabine und ab ins Wasser – eine Dusche war dringend nötig ;)
Wir verbrachten so 2 Tage, von der einen Insel zur nächsten. Vom Schiff aus schwammen wir rüber an Land und genossen es einfach die einzigen 2 Menschen zu sein, die gerade im weissen Sand die Ruhe einatmeten.
Nach diesem aufregenden Erlebnis wurden wir dann im Jungel von Panama abgeladen, wo auch schon Jeeps auf uns warteten, die uns nach Panama City chauffierten. Wir haben ein Hostel im Stadtteil Region von Casco Viejo. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick auf die Skyline von Panama. Das ganze Viertel wird hier auseinandergenommen. Alles ist in Renovation. Die Häuser werden herausgepützelt und erstrahlen in neuem Glanz.
Pflichtprogramm ist natürlich der Panamakanal. Wir besuchen das Museum bei den Miraflores-Schleusen und beobachten hier wie zwei Frachtschiffe, beladen mit tausenden von Containern, die Schleusen passieren. Innert acht Minuten werden die Schleusen geleert oder gefüllt. Wir sind beeindruckt, da wir dieses Spektakel bisher nur vom TV her kannten :) Panama ist eine super Stadt und die Skyline ist Nachts noch viel schöner... von hier aus machen wir uns auf die Weiterreise in den Norden von Panama.